Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Eine Route der Aromen führt das Tal des Savio rauf und runter. Der Savio ist ein Fluß, der auf 1 126 Meter über der Adria am Monte Fumaiolo in den Apenninen entspringt. Auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung fließt der Savio 96 Kilometer durch die Romagna abwärts, durch mehrere Dörfer und Städte, um sich hinter Cesena bei Lido di Savio in die Adria zu ergießt.

Städte und Dörfer sind das eine, Wald und Feld das andere. In den Wäldern wachsen nicht nur wilde Tiere auf, sondern Kastanien, Pilze und Trüffel. Wie das duftet?! Sie riechen, schauen und schmecken am besten selbst und auch den Käse, der auf Bauernhöfen und in Käsereien im Tal hergestellt wird. Zum Duft gesellt sich der des Teiges. Damit ist nicht nur Brot gemeint, sondern Pasta. Von handgemachten Tagliatelle und Cappelletti reichen die Spezialitäten. Beim Wein ist das nicht weniger. Der Duft von Sangiovese, Famoso und Riesling liegt in der Luft, mindestens in der Luft rund ums Castello Montesasso hoch über dem Savio-Tal. Doch Wein soll man auch nicht nur sehen, rühren und riechen, sondern schmecken.

Wer nicht nur über die Köstlichkeiten aus dem Valle del Savio lesen möchte, sondern erstens vor Ort Wissenswertes darüber hören und zweitens die gelobten Speisen und Getränke am Ort des Geschehens probieren will und darf, der kann dies auf der Route der Aromen tun.

Im Dorf Mercato Saraceno muß man eine Flasche Albana Passito bei einer Auswahl an Käse trinken und einen Famoso IGT mit Pilzrisotto und einen Sangiovese mit köstlichem Wildfleisch genießen.

Wein, Wurst, Käse und Pilze gilt es zu kosten. Im Sommer stehen Steinpilze und schwarze Trüffel in typischen traditionellen Gerichten wie Tagliatelle mit Pilzen sowie gebratene und im Ofen gebackene Steinpilze auf der Speisekarte. Im Herbst werden handgemachte Tagliolini mit Steinpilzen und weißen Trüffeln genossen.

Hotellerie und Gastronomie gibt es mehr als genug in den Kommunen Verghereto, Bagno di Romagna, Sarsina, Mercato Saraceno, Cesena und Montiano sowie darum herum.

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im Magazin GASTROSOFIE.

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