
Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Schon lange ist Kennern und Kritikern das Sekthaus Griesel an der Hessischen Bergstraße ein Begriff. Über Perlage und Prestige will ich nicht parlieren, sondern klarstellen, daß sich Dosage Zéro und auch Brut Natur oder Pas Dosé genannte Schaumweine, also Champagner oder Sekt, sehen und schmecken lassen können.
Ein Dosage Zéro wird nach dem zweiten Gären und dem Entfernen der Hefe schlicht und ergreifen keine Zuckerlösung zugefügt. Wohl wahr, daß ein solcher Sekt besonders trocken schmeckt und frisch mundet. Außerdem gilt, was galt: echter Geschmack für echte Genießer. Nichts wird durch Zucker verwässert übertüncht. Den König der Rotweine, den Boden … das alles und noch mehr schmeckt man.
Wie wäre es also mit einer Flasche Griesel Pinot Noir Auerbacher Fürstenlager 2019 Dosage Zéro?
Was teilt der Hersteller dazu mit? „Helles Strohgelb. Feinste Präzision mit hoher Eleganz. Aromen aufgegliedert wie an einer Perlenschnur. Zitronentarte, angeflämmter Rosmarin, Macadamia. Knackiger roter Apfel. Ein Hauch Orangenmarmelade, Weisse Johannisbeeren, Früchtebrot, gerösteter Sesam und Bergamotte. Am Gaumen fein und unheimlich frisch. Salzzitrone und feinste Toastnoten von Brotkruste. Yuzu und Orangenschalen. Säuregetrieben, mit feinem Grip und unendlicher Länge.“
Was sagt man dazu? Kosten!
Wenn möglich, dann im Staatspark Fürstenlager, auch auch Fürstenlager Auerbach genannt, der 1790 in Bensheim-Auerbach an der Bergstraße errichtet wurde.
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