Ein starkes Stück Stollen – Quarkstollen zu jeder Jahreszeit

Quarkstollen, immer eine runde Sache. © 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Meist werden Stollen in der Advents- und Weihnachtszeit gebacken und gegessen, weswegen man sie Advents-, Christ- oder Weihnachtsstollen nennen.

Der Name des brotförmigen Kuchens leitet sich vom althochdeutschen Wort stollo ‚Pfosten‘ beziehungsweise ‚Stütze‘ ab. Liegestütze müsste man nach dem Verzehr machen, denn der oft aus schwerem Hefefeinteig bestehende und mit viel Butter und Fett gebackene Stollen, der zudem mit allerlei Trockenfrüchte, meist Rosinen beziehungsweise Sultaninen, gefüllt wird, mitunter auch mit Marzipan oder Mohn, weswegen er dann auch Mazipan- oder Mohnstollen heißt, liegt schwer im Magen.

Ein lauwarmer und leckerer Quarkstollen, frisch aus dem Ofen. © 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Doch Hefe muss nicht sein, dafür darf es Quark sein und zwar zu jeder Jahreszeit:

Quarkstollen

Zutaten

  • 500 gr Mehl (helles Weizenmehl)
  • eine Packung Backpulver
  • 200 gr Zucker
  • eine Packungs Vanillezucker
  • zwei Eier
  • eine Fläschchem Zitronenaroma
  • eine Fläschchen Rumaroma
  • sechs Tropfen Bittermandelaroma
  • 250 gr Rosinen
  • ein Paket Zitronat
  • ein Paket Orangat
  • 250 gr Magerquark (oder auch 500 gr Quark und dafür kein Frischkäse)
  • 200 gr Frischkäse
  • 250 gr Butter
  • ein paar Mandeln in Scheibchen oder Stückchen

Zubereitung

Ein gutes Stück Quarkstollen, gerade aus dem Ofen geholt. © 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Die Zubereitung ist kinderleicht, erfordert jedoch kräftige Arme. Alles wird in einer große Schüssel gefügt und mit den Händen durchgeknetet. Sicherlich kann man den Zucker in den Eier vorher rühren, bis er sich auflöst, und dann hinzugeben. Auch sollte die Butter erwärmt werden, um sie dann in den Teig zu geben, der sich anschließend leichter kneten lässt.

Den Teig auf ein Backblech, das vorher mit Backpapier ausgelegt wurde, geben und wie ein längliches Brot formen, ein rundes geht auch.

Dann das Blech mit dem Kuchenteig in den vorgeheizten Ofen schieben und eine gute Stunde bei 170° Celsius backen. Das ist schon alles.

Servieren

Den Stollen gerne mit erwärmter Buttersouce per Pinsel bestreichen. Anschließend, wenn die obere Kruste noch etwas feucht von der butter ist, diese mit Puderzucker durch ein Sieb überstreuen.

Den Stollen in Scheiben schneiden und durchaus mit Butter bestreichen, auch wenn der Stollen noch frisch ist.