Kastanien-Füllung für den Truthahn

Ein Truthahnbraten. Quelle: Pixabay, Foto: isfara

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Sicherlich kann man einen Truthahn füllen wie eine Gans oder einen anderen hohlen Vogel. Doch ein Wildes Truthuhn, wie das Wildtruthuhn auch genannt wird, möchte mehr als Äpfel und Zwiebeln.

Zum Truthahn, der den ganzen Winter über als Hauptgang auf den Tisch passt, nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit, gehören – keine Frage – Kastanien. Diese saisonale Zutat schmeckt nicht nur famos als Füllung, sondern auch als Beilage – zu Kugeln geformt und gebraten. Kastanien und Knoblauch gehen gut miteinander und dürfen sein in einer

Füllung für Truthahn

Zutaten

  • 5 ungeschälte Knoblauchzehn
  • etwas Olivenöl, zum Beträufeln
  • 1 kg gekochte, geschälte Kastanien
  • 4 TL weiche gesalzene Butter
  • 500 g Wurstbrät vom Schwein
  • 200 g Semmelbrösel
  • 2 Bund glatte Petersilien, fein gehackt
  • 10 Salbeiblätter, fein gehackt
  • 2 Ei, etwas verquirlt

Zubereitung

  • Den Backofen für den rund 7 bis 8 Kg schweren Truthahn auf 200°C vorheizen (kein Umluftherd). Etwas Backpapier auf ein Blech und darauf die ungeschälten Knoblauchzehen legen. Diese mit Olivenöl beträufeln und für eine Viertelstunde bis 20 Minuten im Ofen rösten. Sie sollen weich werden und toll duften. Anschließend die Knoblauchzehen abkühlen lassen und aus der Schale holen.
  • Rund 2/3 der Kastanien mit einem Mixer fein pürieren und 1/3 der Kastanien grob hacken. Nun die gehackten Kastanien in eine ofentaugliche Schale geben, gesalzene Butter dazugeben und 5 bis 10 Minuten im Ofen goldig braun rösten. Dann raus damit und abkühlen lassen.
  • Nun das Wurstbrät mit den pürierten und gerösteten Kastanien, dem gerösteten Knoblauch, Semmelbrösel, Petersilie, Salbei und Ei in eine Schüssel geben und alles ordentlich verrühren.
  • Mit der Masse den Truthahn füllen und diesen wie gewohnt garen.
  • Richtig: Sie lesen hier kein Wort von Salz und Pfeffer. Der geröstete Knoblauch, der Salbei und die Kastanien schmecken gut genug.

Tipp

  • Legen Sie den Truthahn sowohl auf die eine Seite als auch auf die andere Seite, aber lassen Sie ihn nicht oben und unten garen, sonst wird die Brust zu trocken.

Garnitur

  • Aus der restliche Masse, die nicht mehr in den Truthahn passt, kleine Kugeln formen und diese in etwas Butter anbraten. Diese später als Garnitur zum Truthahn geben.
  • Wer`s mag, der brate gerne den einen oder anderen Apfel später im Ofen auf einem Blech für eine paar Minuten mit, quasi als Bratapfel. Auch damit kann der Truthahn zusätzlich garniert werden. Außerdem macht sauer lustig.