Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Wer den Beitrag Der Ried Langegg Schilcher 2025 im Magazin GASTROSOFIE gelesen hat, der hat bereits Wissenswertes über den Schilcher im Allgemeinen und über das Weingut Langmann im Besonderen gelesen. Lesen ist gut, die Lese in deutschen Weinbaugebieten ist im Gange.
Zum Weingut gehört nicht nur eine Lage in Langegg, sondern auch in Hochgrail in St. Stefan ob Stainz. „Mit einer Länge von 1,5 Kilometer ist der Hochgrail“, so heißt es der Heimatseite des Tourismusverbandes Südsteiermark im Weltnetz, „die längste geschlossene Häuserzeile der Steiermark“. Dort sei der Schiler zuhause.
Die Landschaft sei eine mit „saftig grünen Wiesen“ und „knorrigen Obstbäumen, Kastanienwäldern und üppigen Weingärten“. Weiter im werbenden Text: „Alte Bauernhäuser und romantische Winzerhäuschen säumen dabei den Weg zu den Weingärten auf der Schilcherweinstraße. Tief unten ragen die Türme der Stiftskirche von Stainz in die Höhe, und die Felder und Wiesen wurden kleine Häuser wie bunte Tupfen hineingestreut. Hier oben hat man das Gefühl, man steht auf einem Sprungbrett, unter uns das weite Land, in das man förmlich eintauchen kann: Der Grazer Hausberg, der Schöckl, an klaren Tagen die Oststeiermark, die Südsteirische Weingegend und Slowenien leuchten herauf“
Zuhause ist dort auch die autochthonen Traube Blauer Wildbacher. Und Stefan Langmann ist ein Winzer, der „die charmante Seite der Rebsorte hervorzuholen“ verstehe, heißt es in einer Pressemitteilung zum Weingut Langmann. Und zum Hochgrail heißt es, daß der „das Gegenstück zu Langegg“ sei: „ein Wein mit Ecken und Kanten für alle, die es etwas spannender mögen.
Die Reben müssen sich hier am steilen Hang durch den kargen Gneisboden kämpfen, um an Nährstoffe zu kommen. Das Ergebnis ist alles andere als Mainstream: Durch die exponierte Höhe und den ständigen Wind bleibt der Wein trotz der warmen Südlage präzise und frisch. Er schmeckt nach Herkunft, hat eine feine salzige Note und zeigt diesen ganz speziellen, puristischen Charakter, den man nur in den besten Steillagen findet.“
Die Böden würden, so steht auf der Heimatseite des Weingutes Langmann zu lesen, „auf rund 500 Meter Seehöhe“ liegen und dort würden sich „die steilen Weinbergsparzellen aneinander, mit Blick nach Süden“.
In einer 0,75-Liter-Flasche Ried Hochgrail Schilcher 2025 stecken 12 % Vol.-Alk, 2,9 g/l Restzucker und ein Säuregehalt von 8,0 g/l tbS. Der dunkle Wein im Rotweinglas ist einer, der mit spürbarer Säure bei allen, die das mögen, punktet. Wer das nicht mag, der möge sich mit Primitivo, Merlot, Pinotage un Dolcetto begnügen. Neben der kräftigen Säure gefällt mir auch seine gewisse Mineralität und insbesondere seine salzige Nuance. Salzige und rauchige Feinheiten sind bei Weinen von Weinstöcken, die auf Gneisböden wachsen, die Regel.
Aktuell wird für eine Flasche Ried Hochgrail Schilcher 2026 auf der Heimatseite des Weingutes Langmann im Weltnetz 14,80 Euro aufgerufen. Daß das Weingut Langmann vom Hochgrail nicht nur Gutes zu bieten hat, sondern auch Besseres, das wissen Kenner und Kritiker. Sie sehen, riechen und schmecken bitte selbst und wandern auf dem Hochgrail-Rundweg und von mir aus kreuz und quer sowie rauf und runter. Berg Heil!
Anmerkungen:
Die Redaktion des Magazins GASTROSOFIE wurde mit einer Flasche Ried Langegg Schilcher 2025 zur Verkostung bemustert.
Siehe den Beitrag
- Der Ried Langegg Schilcher 2025 von Rainer Wein
im Magazin GASTROSOFIE.
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