Der Mann mit dem Guide ist da – Der Guide Michelin Schweiz 2019

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Blick auf die Bühne einer Gala des Guide Michelin Schweiz. © Michelin

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nein, nicht heute und nicht hier, aber übermorgen und also ab 8. Februrar überall im Handel erhältlich sei der Guide Michelin Schweiz 2019 zu den Preisen von 33 Schweizer Franken, für 29,95 Euro in der Bundesrepublik Deutschland und für 30,80 Euro in der Republik Österreich.

Der Guide Schweiz 2019 umfaßt „128 Restaurants mit Michelin-Sternen, drei 3-Sterne-Restaurants, 20  2-Sterne-Restaurants, darunter zwei neue, 105 1-Stern-Restaurants, darunter 21 neue, und 157 ‚Bib Gourmand‘-Restaurants, darunter 26 neue“, heißt es in einer Michelin-Pressemitteilung vom 5.2.2019, in dem zwei aufsteigende Sterne auf Schweiz Gastronomie-Himmer genannt wird:

Patrick Mahler

und sein Team vom Restaurant „Focus“ in Park-Hotel Vitznau oberhalb des
am Vierwaldstättersee hätten „mit ihrer geradlinig modernen Küche auf Anhieb den Sprung in die 2-Sterne-Liga geschafft“.

und Laurent Eperon

mit Team vom Restaurant „Pavillon““ im Hotel Baur au Lac in Zürich.

Le Guide Michelin Schweiz 2019. © Michelin

Doch an der Spitze stehen nach wie vor die drei Drei-Sterne-Restaurants „Restaurant de l’Hôtel de Ville“ in Crissier, „Schauenstein“ in Fürstenau und das „Cheval Blanc by Peter Knogl“ in Basel, über die wir Gastrosofen gerne berichten werden.

Dass mit Alexandra Ziörjen aus dem Restaurant „L’Etoile – Nova“ in Charmey, Bernadette Lisibach vom Restaurant „Neue Blumenau“ in Lömmenschwil und Marie Robert im „Le Café Suisse“ in Bex gleich drei Küchenchefinnen erstmals mit einem Stern ausgezeichnet wurden, das ist auch eine Erwähnung wert.

Jugend voran

Sogar zwei Schweizer Hotelfachschulen sind dieses Mal mit dabei und zwar erhalte das „Le Berceau des Sens“ in der „Ecole hôtelière de Lausanne“ einen Stern und das Restaurant „Belvoirpark“ der Hotelfachschule Zürich bekommt einen Bib Gourmand für sein bravouröses Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dass „sich in der helvetischen Spitzengastronomie der Trend zum ‚Casual Fine Dining'“ zeigen würde, das wird in der besagten Michelin-Pressemitteilung ebenfalls erwähnt, bedarf allerdings auch der Überprüfung. „Schaun mer mal, dann sehn mer scho“, wie der Kaiser sagt.

Und was sagt der Mann mit dem Guide? Ralf Flinkenflügel: „Feinschmecker müssen in der Schweiz keine weiten Wege zurücklegen, um zu einem Sterne-Restaurant oder einer anderen vom Guide Michelin empfohlenen Adresse zu gelangen. Das macht die helvetische Gastro-Landschaft so einzigartig in Europa.“