Sterne, Sterne, Sterne – Der neue „Guide Michelin Deutschland“ ist da

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Die neuen Sterne-Köche am 26. Februar 2019 in Berlin. © Michelin, Foto: Andreas Schwarz

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Die Besseresser vom „Guide Michelin“ zeichneten für die Bundesrepublik Deutschland (BRD) 309 Sternerestaurants aus, darunter 42 neue.

Von Null auf Zwei schaffte es das Restaurant „Purs“ in Andernach. Dort ist mit Christian Eckhardt Herr am Herd. Neu in der Zwei-Sterne-Liga sind die Restaurants „Luce d’Oro“ auf Schloss Elmau in Krün, „Sosein“ in Heroldsberg und „Alexander Herrmann by Tobias Bätz“. Alle gehobenen Speisestätten für Gäste, die es sich gönnen können, stehen im Bundesland Bayern.

Komplettiert wird die Liste der fünf neuen Zwei-Sterne-Häuser im neuen Guide Michelin Deutschland 2019 durch das „Ox & Klee“ in Köln. Auf dem Boden der BRD dürfen sich 38 Adressen mit zwei Sternen schmücken.

Bei den Drei-Sterne-Restaurants ging es um ein Restaurant auf zehn runter. Das „La Vie“ im niedersächsischen Osnabrück ist nicht mehr dabei, aber immer noch das „Aqua“ mit Chefkoch Sven Elverfeld in Wolfsburg oder das „Atelier“ von Jan Hartwig in München, das „Bareiss“ mit Küchenchef Claus-Peter Lumpp und die „Schwarzwaldstube “ mit Küchenchef Torsten Michel, beide in Baiersbronn. Auch das „Vendôme“ mit Chef Joachim Wissler in Bergisch Gladbach spielt noch in der Drei-Sterne-Liga wie das
„Gästehaus Erfort“ von und mit Klaus Erfort in Saarbrücken. Das „Sonnora“ mit Clemens Rambichler in Dreiss ist dabei wie das „The Table“ in Hamburg mit Koch Kevin Fehling sowie das „Überfahrt“ in Rottach-Egern mit Christian Jürgens.

Dafür boomt der Bereich mit den Ein-Sterne-Restaurants. 37 Neuzugänge lassen die Gesamtzahl auf 261 steigen, worauf Pascal Couasnon, Geschäftsführer für den Bereich Food and Travel bei Michelin, am 26. Februar 2019 im Motorwerk in Berlin-Weißensee hinwies.

Vor allem von jungem Gemüse war auf der festlichen Veranstaltungen die Rede. Einerseits würden immer mehr Köche auf ihr selbst angebautes Gemüse Wert legen, andererseits würden die jungen Sterneköche im Durchschnitt immer jünger.

Gwendal Poullennec, der neue Direktor des Guide sagte dazu, dass der Erfolgt der Topgastronomie „sowohl von etablierten Altmeistern der Spitzenküche als auch von einer Generation junger, talentierter Köche mit erstklassiger Ausbildung und neuen, frischen Ideen“ getragen werde.

Zu den Sterne-Hochburgen zählt jetzt auch Nürnberg. Die Restaurants „Koch und Kellner“, „Der Schwarze Adler“ und „Waidwerk“ bekamen je einen Stern. Somit verfügt die Stadt in Mittelfranken unter dem Zeichen der Burg über fünf Restaurants mit einem Stern. Stark.

Der Guide Michelin Deutschland 2019 sei laut Michelin-Pressemitteilung vom 26.2.2019 „ab 4. März für 29,95 Euro im Buchhandel erhältlich (Österreich: 30,80 Euro, Schweiz: 39 Franken). Außerdem würden „sich die Restaurant-Empfehlungen des Guide Michelin digital über die App Guide Michelin Europa oder die Website ‚Bookatable by Michelin‘ abrufen (https://www.bookatable.com/de)“ lassen.

Fotoreportage

Mehr Bilder zum Beitrag in der Fotoreportage: Von Schrauben und Sternen von Fritz Hermann Köser.