Kombiniere köstlichen und gesunden Kaffee mit Kardamom und Blumenkohl, Risotto und Rote Bete

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Geröstete Kaffeebohnen. Quelle: Pixabay, Foto Couleur

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Heiko Antoniewicz teilt in seinem Kochbuch „Aromen“ über Kaffee mit, daß dieser „je nach Sorte, Ursprungsland, Röstung und vielen mehr ganz unterschiedliche Schlüsselaromen in sich“ trage und auch, daß „eine Tasse Kaffee … mit etwa 40 Schlüsselaromen, je nach Sorte und Röstgrad von blumig über karamellig zu schokoladig bis hin zu fruchtig“ verführen würde. Daß er „auch noch ordentlich Umamiaroma in sich“ berge, das läßt der Koch nicht unerwähnt.

Eine neue „Studie aus San Francisco“ würde besagen, so Laura Nowak und Christopher Bredow in SHZ (21.7.2021) unter dem Titel „Sogar gesund: Kaffee führt nicht zu Herzrhythmusstörungen“ daß sich „Menschen keine Sorgen machen müssen, dass ihr Kaffeekonsum das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöht – im Gegenteil“. Das liest man gerne. Laura Knops teilt in „Frankfurter Rundschau“ (19.7.2021) unter dem Titel „Gesund essen – Kaffee, Schokolade und Co.: Diese fünf Lebensmittel sind viel gesünder, als Sie denken“ mit: „Auch Kaffee entzieht, anders als viele denken, dem Körper weder Flüssigkeit, noch schadet das Heißgetränk der Gesundheit.“

Im „GQ-Magazin wird unter der Überschrift „Kaffee: Harvard-Studie zeigt, welche Art der Zubereitung am gesündesten ist“ darüber informiert, daß „die ‚Coffee, Caffeine and Health‘-Studie“ hervorhebe, „dass das beliebte Getränk sogar lebensverlängernd wirken kann. Allerdings kommt es auf die Art der Zubereitung an.“ Gesund sei Filterkaffee. „Er senkt den Cholesterinspiegel, wirkt entzündungshemmend und beugt Herzkrankheiten, Leber- sowie Krebserkrankungen vor. Wer Schmerzmittel einnehmen muss, kann ebenfalls beruhigt zu einer Tasse Filterkaffee greifen, da er die schmerzlindernde Wirkung verstärkt.“ Daß „ungefilterte Varianten … hingegen den Cholesterinspiegel“ erhöhen würden, das wird auch mitgeteilt.

Unter der Überschrift „Der morgendliche Kaffee: Mit welcher Zubereitung er am gesündesten ist“ hält Kimberly Papenthin in „Chip“ (30.6.2021) fest, daß Kaffee auch „entzündungshemmend“ wirke und „gegen bestimmte Krebsarten (Haut-, Brust-, Prostatakrebs)“ schütze. Ferner schriebt sie: „Kaffee enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Alkaloide. Dies sind wichtige Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken und vor freien Radikalen schützen, die die Zellstruktur angreifen und an der Entwicklung verschiedener Krankheiten (u.a. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) beteiligt sind. Außerdem enthält Kaffee jede Menge Magnesium, Kalium und Vitamin B3. In seiner Gesamtwirkung kann er deshalb die Darmgesundheit sowie den Zucker- und Fettstoffwechsel positiv beeinflussen.“

Wenn zum Gesunden noch das Mundende kommt, dann ist`s gut mit dem Wahren und Schönen. Antoniewicz: „Kaffee potenziert jeden Geschmack, sorgt für geschmackliche Tiefe und somit für Zufriedenheit beim Genießer.“ Wohl wahr!

Kombinieren Sie doch Kaffee einmal mit – wie Heiko Antoniewicz empfiehlt -: Avocado, Banane, Blumenkohl, Ente, Fisch, Gewürznelke, Haselnusskerne, Ingwer, Kardamom, Korianderkörner, Mandelkerne, Orange, Rindfleisch, Risotto, Rote Bete, Schokolade, Schwarze Johannisbeere, Tomatensauce, Traube, Vanille, Wallnusskerne und Zimt. Wie? Das steht in „Aromen. Das Kochbuch“. Siehe dazu die Kritik Sie wollen „kreativ kombinieren für neue Geschmackserlebnisse“? Kaufen Sie „Kochwissen für alle vom Impulsgeber der Spitzenköche“! – „Aromen – Das Kochbuch“ von Heiko Antoniewicz von Jean Camus.