Aprikosenwasser mit einem Quentchen Quendel

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Aprikosen. Quelle: Pixabay, Foto: Gianclaudio Spena

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Die Aprikose (Prunus armeniaca), in deutschen Landen auch Marille oder Malete genannt, wächst an großen Sträuchern oder kleinen Bäumen. Fünf, sechs Meter und mehr können diese in die Höhe wachsen und viele Steinfrüchte tragen.

Geerntet werden die Früchte, die viel Provitamin A enthalten, von Mitte Julie bis Ende August. Gegessen werden sie auch, weil sie als Aphrodisiaka gelten.

Die sind gelblich bis Kaminrot, kugelrund und famos fruchtfleischig. Die Aprikose war schon in der Antike in Armenien bekannt, solle aber ursprünglich aus Gegenden in der heutigen Volksrepublik China stammen. Seit dem Türkentanz vor Wien wachsen Aprikosen auch in deutschen Landen, vor allem in der ungarischen Tiefebene. Im Vinschgau in Südtirol und im Wallis sind Aprikosen zuhause sowie auf Plantagen in Spanien und Italien. Auch an Euphrat und Tigris werden Aprikosen gehegt und gepflegt sowie gerne gegessen.

Und getrunken! Beispielsweise sowie schlicht und ergreifend als

Aprikosenwasser

Zutaten:

  • vier, fünf reife Aprikosen (im besten Falle Bio)
  • eine Zitrone (Bio)
  • eine Limette (Bio)
  • zwei, drei Zweige Thymian (auch Quendel genannt)
  • ein Liter Wasser (stilles Wasser oder Brunnewasser oder Wasser aus dem Bergbach …)

Zubereitung

Die Aprikosen werden entkernt, in kleine Stücke geschnitten und in einen Krug gegeben. Dann Wasser in einen Krug gießen. Die Zitrone und Limette halbieren, aus den Hälften den Saft pressen und diesen ebenfalls in den Krug gießen. Nun Quendel beziehungsweise Thymian dazugeben, umrühren und zwei, drei Stunden ziehen lassen, gegebenenfalls kalt stellen.

Servieren

An Tropen- und Wüstentagen wie diesen kalt servieren, eventuell klassisch mit Eiswürfeln oder Crushed Ice. Dazu einen Strohhalm aus Glas oder – warum auch nicht – Stroh ins Glas sowie einen langen Löffel, um die famosen Fruchtstückchen zu fassen zu kriegen, und zur Deko noch einen Quentchen Quendel hinein. Sieht gut aus, riecht gut, schmeckt gut. Wohl bekomms!