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Touren und trinken in Irpinien, Kampanien, Italien oder Wohlsein während einer Weinreise durch Dörfer im Herzen der Irpinia

Irgendwo in Irpinien. © Enit

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Die Irpinia wird im Deutschen Irpinien genannt. Dieses Irpinien gilt gemeinhin als eine Hügel- und Gebirgslandschaft in der Region Kampanien der Republik Italien. Und Kampanien gehört erst seit 1861 zum Königreich Italien, seit 1946 Republik Italien. Damals wurde das Königreich beider Sizilien annektiert. Heute ist es Rest vom Schützenfest der Republik, also zum Mezzogiorno genannten armen Süden.

Wer Irpinien erkunden möchte, der reise bis zur Stadt Avellino in der gleichnamigen Provin und von dort aus kreuz und quer über die Dörfer. Tufo, ein kleinen Dorf im Herzen der Irpinia, sollte auf der Reiseroute liegen. Der Name erinnert an den reichhaltigen Untergrund dieses Vulkangesteins und der ist gut für das Gedeihen von Wein, also das Wachsen der Weinreben und der Trauben. Dieser Boden gilt als idealer Lebensraum für den Greco Bianco, eine anspruchsvolle Rebsorte in einem ebenso schwierigen, aber äußerst faszinierenden Gebiet, die dem Greco di Tufo DOCG authentische Aromen einhauchen, die nur dort mit Mund und Nase zu entdecken sind.

Der Greco di Tufo DOCG ist ein mineralischer und eleganter Weißwein, der sich für lange Reifezeiten eignet.

Ebenfalls in der Provinz Avellino befindet sich das kleine Dorf Lapio, in dem der Fiano di Avellino DOCG zuhause ist. Dieser Wein durftet nach Zitrone. Seine fruchtigen Noten gefallen mir. Taninreich und eher dunkel als blaß gilt dieser Weißwein als wahre Perle von Irpinien.

Den König der Rotweine des Mezzogiorno finden Reisende ebenfalls in der Provinz Avellino und also in Irpinien. Wer den Taurasi DOCG nicht kennt, der kennt Kampanien nicht. Dieser vollmundige, weiche und am Gaumen würziger Wein, der sowohl in der klassischen als auch in der Jahrgangs-Version verkostet werden kann, überzeugt mit seinen komplexen Noten.

Bei einer Weinreise darf ein Besuch in Ariano Irpino, manche Orten in Irpinien enden mit Irpina und Irpino, einer Burg und eines Berges nicht fehlen fehlen. Wer die Gipfel um Summonte nicht bestiegen hat, der ist kein Bergsteiger.

Und wer ist in Montella keine Kastanien gegessen hat, der soll schweigen zum Thema Castanea sativa schweigend Roßkastanien futtern.

Alle anderen kosten Edelkastanien und die Weine

  • Irpinia Coda di volpe
  • Irpinia Falanghina
  • Irpinia Fiano
  • Irpinia Greco
  • Irpinia Piedirosso
  • Irpinia Aglianico
  • Irpinia Sciascinoso

Wohlsein!

Anmerkung:

Siehe den Beitrag

im Magazin GASTROSOFIE.

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