Virenjäger oder Korn in Cocktail

Nicht nur Eis ins Glas geben! Quelle: Pixabay, Foto: Gino Crescoli

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Warum eigentlich nicht Korn oder sogar Kornbrand im Cocktail? Als Korn bezeichnet man ein Getränk aus Getreide, dass mindestes 32 Volumenprozent Alkohol aufweisen muss, während eine Kornbrand 37,50 Volumenprozent haben muss und mehr haben darf. Ein Kornbrand mit 38 Volumenprozent wird mehr denn je Doppelkorn genannt.

Nun, wer einen stämmigen Keiler zu Hause hat, also eine 0,7-Liter-Flasche Hardenberg Doppelkorn mit 38 Volumenprozent Alkohol, der ist auf der hochprozentigen Seite, auf der sicheren Seite ist der (Freizeit-)Trinker auch mit Hardenberg Korn 33 Prozent. Und der Keiler auf dem Etikett darf auch nicht fehlen für einen

Virenjäger

Zutaten

  • 40ml Korn
  • 20ml Kirschsirup, wahlweise Himbeer-, Erdbeer- oder Waldmeistersirup
  • 20ml Zitronensaft (frisch)
  • malziges Bier zum Aufgießen, bestenfalls Berliner Weiße, also Berliner Weißbier, das ein obergäriges Bier mit einem großen Anteil Weizenmalz ist

Zubereitung

  • Ein Tumbler-Glas mit drei, vier, fünf Eiswürfeln füllen.
  • Eine Zitrone auspressen und 20 ml des frisch gepressten Saftes in das Tumbler-Glas geben.
  • Nun 20 ml Kirschsirup und 40 ml Korn hineingießen und die Zutaten bestenfalls mit einem Barlöffel verrühren.
  • Abschließend den Cocktail mit Bier aufgießen.

Wenn man den Schnickschnack weglässt, dann bleiben Korn und Bier, dann hat man eine Lüttje Lage. Wer eine Lüttje Lage trinkt und also nach dem Klassiker Broyhan-Bier zusammen mit Branntwein, der möge darauf achten, dass beim Trinken die Gläser so angesetzt werden, dass das Schnapsglas über dem Bierglas liegt und der Kornbranntwein zusammen mit dem Bier in einem Zug getrunken wird. Prost!