„Pilze to go“ – Rosenseitlinge und Limonenpilze auf Kaffeesatz züchten

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Fruchtkörper des Rosen-Seitling (Pleurotus djamor), kultiviert auf Zuchtsubstrat. Quelle:Wikimedia, CC BY-SA 3.0, Foto: Zimmermann

Frankfurt am Main, Deutschland (Gastrosofie). Daß „Klimagourmet 2.1 im Museum Angewandte Kunst … in diesem Jahr rund um das Thema Pilze“ stattfinde, das teilt die Stadt Frankfurt am Main in einer Pressemitteilung vom 24.8.2021 mit.

Klimagourmet? Nun, im Rhein-Main-Gebiet würden sich nach eigenen Angaben der Klimagourmets „Menschen“ tummeln, „die sich eine hohe Lebensqualität in einer schönen Umwelt wünschen und dafür etwas tun“. Toll! Weiter im Texte über das „Netzwerk“: „Diese Menschen – ob in Unternehmen, Initiativen oder als InhaberInnen junger Geschäftsideen – will Klimagourmet eine Brücke und professionelle Präsentationsfläche sein. Gemeinsam realisieren Klimagourmets den digitalen und analogen Netzwerkgedanken, in dem man einander motiviert, unterstützt, profitiert und inspiriert. Vielleicht sogar über die Grenzen der Region hinaus.“

Menschen. Pilze. Sensationen. In der Pressemitteilung menschelt und pilzt es gewaltig. „Für den Menschen sind sie“, die Pilze sind gemeint, „vielfältig einsetzbar: Aus ihnen können Baumaterialien hergestellt werden und als Nahrungsmittel liefern sie wichtige sowie schmackhafte Nährstoffe und Vitamine.“ Wahnsinn, aber wahr!

In dem Workshop genannten Arbeitsladen „Pilze to go – aus alt mach neu!“ angeblich „für Familien mit Kindern ab 8 Jahren“ könne am Samstag, den 18. September 2021, von 11 Uhr bis 13 Uhr d“ie Rolle der Pilze näher beleuchtet und anschließend eine eigene kleine Pilzzucht angesetzt“ werden.

Ein „Starter-Kit“ werde „mit recyceltem Kaffeesatz eingerichtet und dekoriert, bis einige Wochen später Rosenseitlinge oder Limonenpilze wachsen werden“. Wunderbar!

Der Rosen-Seitling gelte „mit seinem an Speck oder Lachsschinken erinnernden Aroma“ gemeinhin „als exquisiter Speisepilz und“, so heißt es in „Wikipedia“ weiter, werde „vor allem in Asien kultiviert. Besonders in Japan hat die Zucht dieses Pilzes eine lange Tradition, wobei Baumstümpfe und Holzbalken als Substrat genutzt wurden. Geeignete Nährböden sind unter anderem das Sägemehl von Rotbuche, Weide, Pappel, oder Erle.“ Kaffeesatz geht anscheinend auch.

Die Teilnahmegebühr für den Familien-Workshop (inklusive Museumseintritt und Materialien) im Museum Angewandte Kunst in Frankfrut am Main beträgt 10 Euro pro Person. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, Anmeldung bis zum 3. September 2021 unter Telefon 069-212 38522 oder E-Brief create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de.