Die Römer und das Gasthaus oder Marken zur Mahlzeit – Kulinarische Köstlichkeiten aus Tradition und Region in der Locanda Le Logge

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Fleisch mit Sauce. © Locanda Le Logge

Urbisaglia, Provinz Macerata, Marken, Italien (Gastrosofie). Marken? Das ist eine Region in Mittelitalien zwischen zentralem Apennin und Adria. Sie besteht aus einer Hand voll Provinzen, von der Macerata eine ist.

Den Namen hat Marken (italienisch Marche) von der Bezeichnung Mark für ein Grenzgebiet zur Zeit des mehr oder weniger Heiligen Römischen Reiches (deutscher Nation) beziehungsweise dem Römisch-Deutschen Reich. Viel Geschichte, viele Gerichte.

Orzo Zucche Zafferano Pinoli (ein Gemisch aus Gerste, Kürbis, Safran und Pinienkernen). © Locanda Le Logge, BU: Stefan Pribnow

Die marchigianische Küche ist fest verwurzelt in der bäuerlichen Tradition. Gleichermaßen für Gourmands und Gourmets, die das Schlemmern in Schenken schätzen, ist Marken ein Paradies für gute Esser, die es schnörkellos mögen, aber mit Geschmack. Gekocht wird nach guter alter Art und alten Rezepten, die bis in die Zeit der Karolinger zurückreichen.

Was die Obst- und Gemüsegarten sowie der Wald hergaben, das kam bei den einfachen Leuten auf den Tisch, später auch Wurst- und Fleischwaren. Mastaufzucht ist in Marken undenkbar. Die Rinder, Schafe und Schweine sind das ganze Jahr über draußen und auch in den Bergen immer auf den Hängen und Weiden. Super Salami und starke Schinken von „glücklichen“ Schweinen. Fleisch aus Freilandhaltung mit einem solch guten Geschmack, dass auf Gewürze fast verzichtet werden könnte.

Speisen ist auch draußen in der Draußen Locanda Le Logge im Borghi Urbisaglia gut möglich. © Locanda Le Logge

Hausgemachte Nudeln sind auch heute noch in Marken üblich, Olivenöl gilt gemeinhin als flüssiges Gold der Marche. Auch der hausgemachte und Pecorino genannte Käse von Schafen ist eine Wucht und Wonne. Auch Pilze, Maronen und Trüffel sind aus der Küche Markens nicht wegzukriegen. Genau so wenig wie die Römer.

Von allem viel bietet das Borghi Ubisaglia. Der Name der Kleinstadt oder doch großen Dorfes geht auf die antike Vorgängersiedlung Urbs Salvia zurück. Noch heute ist die mit Türmen versehene Stadtmauer auf zwei Kilometer noch gut erhalten sowie zahlreiche Überreste von beachtlichen Bauten wie ein römisches Theater, ein Amphitheater, ein Aquädukt, eine Therme, ein Kryptoportikus und so weiter. Der Besuch eines 1999 eingerichteten archäologischer Parks mit einer Größe von rund 40 ha sowie ein archäologisches Museum lohnt sich.

Die Festung „La Rocca“ aus dem 16. Jahrhundert mitten in Urbisaglia. © 2019, Foto: Christian Messikommer

Dann aber sollte man durch den Ort, an der Festung La Rocca vorbei zur Locanda Le Logge gehen, die sich mitten im Ortskern im altehrwürdigen Palazzo Brunelli, einem Palast mit Arkaden, der Anfang des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde, beim beim Glockenturm und also im Zentrum der mittelalterlichen Burg befindet. Die großartig gewölbte Galerie (Le Logge) gab dem Gasthaus (Locanda) übrigens seinen den Namen.

Sie wollen mehr wissen? Sie reisen bitte selbst nach Urbisaglia und gehen der kulinarischen Köstlichkeiten aus Tradition und Region wegen in die

Locanda Le Logge

Adresse: Corso Alessandro Giannelli, 34, 62010 Urbisaglia MC, Italien

Kontakt: Telefon: +39 0733 506788, E-Mail: info@locandalelogge.it

Heimatseite im Weltnetz: locandalelogge.it

Facebook: https://www.facebook.com/locandalelogge/

Anmerkung:

Die Recherche wurde unterstützt von Borghi Italia Tour Network Srl in Rom.