Zistrosenwässerchen mit Ingwer und Limette

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Zistrose. Quelle: Pixabay, Foto: Capri23auto

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Zistrose, nie gehört? Dann wird es Zeit, denn die Zistrosen (Cistus) sind sie sollen schon die Griechen bei Kampfwunden und den Griechinnen bei der Schönheitspflege geholfen haben.

Ganz zu schweigen von ihrer antioxidativen, antiviralen und antibakteriellen Wirkung, hilft sie bei Hautproblemen und Durchfall. Dass sie Harz enthält, das wußten schon die Hirten, die ihre Ziegen laut Wikipedia „durch Cistus-Bestände getrieben“ hätten. „Am Ziegenfell blieb das klebrige Sekret hängen. Die abgeschnittenen Haare wurden in siedendes Wasser gebracht. Nach der Abkühlung konnte das Harz abgetrennt werden.“

Hier und heute geht es nicht um Harz, sondern ätherische Öle, Polyphenole und Vitamin E, weswegen die Blätter der Zistrose volle Pulle Immunkraft geben.

Wie wäre es also mit einem Liter

Zistrosenwässerchen mit Ingwer und Limette

Zutaten

  • einen Teelöffel mit Scheiben von Ingwer
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Limette
  • fünf Stängel Zitronenverbene
  • eine Hand voll Zistrosenblätter, wahlweise zwei, drei Teelöffel Zistrosenkraut

Zubereitung

Den Ingwer nehmen und so viele kleine, dünne Schieben schneiden, das man einen Teelöffel voll in einen Topf mit einem Liter Wasser (auch Mineralwasser mit viel, wenig oder keinem Sprudel) geben kann. Den Saft einer Limette ausdrücken und hinzugießen. Dazu die Kräuter geben und umrühren. Fertig. Im Kühlschrank zwei, drei Stunden ziehen lassen. Kalt servieren.