Das gute und goldige Brennnessel-Aromawasser kühlt im Hochsommer köstlich und entgiftet den Körper

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Goldiges Brennnessel-Aromawasser. Quelle: Pixabay, Foto: Marina Pershina

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Die in deutschen Landen überall wachsende Brennnessel (Urtica) aus der Familie der Brennnesselgewächse scheint nicht sehr beliebt bei den Leuten. Doch man soll sich weder mit der Kleinen Brennnessel (Urtica urens), die doller brennt, noch mit der Großen Brennnessel (Urtica dioica) die Haut einreiben.

Pflücken jedoch sollte man die Blätter zwischen April und September, auch die Samen im August sammeln und die Wurzeln im Herbst, denn das alles ist gut zu gebrauchen. Die Brennnessel ist nämlich eine Heilpflanze und kein Brennstoff oder Unkraut.

Sie enthält Eisen, Magnesium, Kalzium, Natrium, Kalium, Kieselerde, Amine, Enzyme, Sekretin, Gerbstoffe, Zink, Vitemin E und reichlich Vitamin C. Will man mehr? Also nichts wie in die Brennnesseln, sammeln und trocknen.

Ob man die Brennnessel als Tee, Sirup, Limonade oder Wasser trink, spielt keine große Rolle, das Getränkt hat es echt in sich und wirkt, aber keine Wunder, sondern basisch, blutreinigend und entwässernd, vor allem aber entgiftend.

Brennnessel-Aromawasser

Zutaten

  • 1 Liter Wasser aus dem Brunnen oder Bach, aus der Leitung oder Flasche (stilles Mineralwasser)
  • Blätter von drei, vier, fünf Stängeln Brennnesseln
  • eine gelbe Kiwi
  • ein Dutzend rote Weintrauben

Zubereitung

Etwas Wasser zum Kochen bringen und die Brennnesselblätter in einem Sieb mit dem heißen Wasser übergießen. Die geschälte und in Scheiben geschnittene Kiwi mit den halbierten Weintrauben in einen Mixer geben und alle zerhackstückeln. Zu dieser Mansche-Pansche die verbrühten Brennnesselblätter geben. Alles über einen Trichter mit dem Liter (Mineral-)Wasser in eine Flasche füllen. Die Flasche mit Beugelbuddel- beziehungsweise Bügelverschluss schließen, ein paar Mal schütteln und ab damit für ein paar Stunden in den Kühlschrank.