Salatschalen aus Bambus und auch das Salatbesteck

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Salatschalen und Salatbesteck aus Bambus. © 2020, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Bambus (Bambusoideae) ist ein beachtlicher Werkstoff. Ja, es gibt jede Menge Arten in jede Menge Ländern, nein, nicht nur aus der VR China. Und selbst der Bambus gilt als nur ein Mitglied aus der Familie der Süßgräser (Poaceae), zu denen ein Dutzend Unterfamilien gezählt werden. Der Unterfamilie Bambus wieder werden sage und schreibe 116 Gattungen zugerechnet. Bambus ist also nicht gleich Bambus.

Beachtlich ist allerdings vor allem der Moso-Bambus, der bis zu 30 Meter in die Höhe wachsen kann. Hingegen die kleinen grünen Stangen aus den Warenhäusern in (West-)Europa und Nordamerika, die als Bambus oder sogar als Glücksbambus verkauft werden, gehören überhaupt nicht dazu, sondern zur Familie der Spargelgewächse.

Spargel, vor allem als Salat sowie Salate aller Art jedoch passen prima in die Bambusschüsseln, von Zeller. Zeller ist der Markenname der Zeller Present Handels GmbH mit Sitz in Wörth am Main, die in ihrer Bambus- beziehungsweise Bamboo-Serie hohe und flache Schalen sowie große und kleine Salatschalen anbieten und zwar mit und ohne Griff, aber auch kleine, runde Tabletts mit und ohne Griff sowie Salatbesteck. Hergestellt werden die schmucken wie nützlichen Schalen und Schüsseln in Vietnam.

Laut dem Unternehmen Zeller würde „die schöne Schale aus natürlichem Bambus … wunderbar zu einem modernen und puristischen Einrichtungsstil“ passen. Das darf man so schreiben und auch, dass sie „natürlich“ und irgendwie öko wirken. Die Schale, mit der wir von Frankana bemustert wurden, ist 12,5 cm hoch und weist einem Durchmesser von 25 cm auf. Das passt also in jedes Reisemobil, aber nicht in die Geschirrspülmaschine, dafür sind diese naturnahen Produkte nicht geeignet.

Durch die „lebensmittelechte Oberflächenlackierung“ könnten Nahrungsmittel bedenkenlos in diesen Schale aufbewahren und servieren werden. Die Salatschale ist in der Erdfarbe „Taupe“, das ist im Grunde grau mit einem Hauch braun, und Größen erhältlich. Taupe, französisch ausgesprochen, weil es sich vom französischen Begriff Maulwurf ableitet, darf durchaus als maulwurfswarmes dunkles Grau beschrieben werden.

Und das Salatbesteck? Das ist ebenfalls aus Bambus und zweiteilige. Taupefarben sind die ersten elf Zentimeter und also dort, wo die Hand das „Gras“ greift, um den frischen Salat in der Bambusschüssel zu mischen, zu wenden und zu portionieren. Ab damit und umgefüllt in kleine Schalen, die – keine Frage – auch aus Bambus sein sollte und außen: taupefarben. Toll.

Ein Vorteil ist vor allem die Leichtigkeit des Materials. Für ein Picknick im Grünen oder für die Reise in einem Wohnmobil sind diese Produkte daher gut geeignet, denn sie lassen sich ineinanderstellen und leicht transportieren. Deswegen kann man dieses ansehnliche Essgeschirr auch auf der Heimatseite der Frankana Caravan und Freizeit GmbH im Weltnetz bestellen.