
Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Ein Lasagne-Rezept mit Gelinggarantie sollte jede(r) im Repertoire haben! Die Version mit Hackfleisch ist natürlich der Klassiker, aber Gemüse kommt in einer Veggie-Lasagne wirklich gut zur Geltung und macht sie gesünder und sogar etwas günstiger. Zucchini und Aubergine werden zuerst gegrillt, was ihnen ein schönes Röstaroma und mehr Farbe verleiht. Lasagne kann bis zu 2 Tage im Voraus vorbereitet werden und lässt sich gut einfrieren, sodass du sie gut auf Vorrat backen kannst.
Veggie-Lasagne
- Vorbereiten: 20 Minuten
- Garen: 1 1/2 Stunden
- Für 4 bis 6 Stunden
Zutaten
- 3 EL Olivenöl, plus etwas mehr zum Beträufeln
- 1 rote Zwiebel, abgezogen und fein gehack
- 4 dicke Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
- ½–1 TL Chiliflocken, je nach Vorliebe
- 30 g Basilikum, Blätter abgezupft, Stängel fein gehackt
- 2 Dosen Kirschtomaten (à 400 g)
- 1 Dose Linsen (400 g), abgespült und abgetropft
- 100 g sonnengetrocknete Tomaten, gehackt
- 2 EL Balsamicoessig
- 1 Aubergine, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
- 2 Zucchini, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
- 1 Rezeptmenge klassische helle Sauce 250–300 g Lasagneplatten, je nach Größe der Auflaufform
- 125 g Büffelmozzarella, abgetropft und zerzupft
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- knackiger grüner Salat, zum Servieren
Zubereitung
- 1 EL Olivenöl in in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Zwiebel mit einer Prise Salz zugeben und unter gelegentlichem Rühren 8–10 Minuten weich dünsten.
- Knoblauch, Chiliflocken und Basilikumstängel unter Rühren 1 Minute mitbraten, dann Kirschtomaten, Linsen, sonnengetrocknete Tomaten und Balsamicoessig zugeben. Alles gut umrühren und unter gelegentlichem Rühren 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Unterdessen die Auberginen- und Zucchini scheiben mit den Händen in einer großen Schüssel mit dem restlichen Olivenöl vermengen, bis sie rundum ölig glänzen. Salzen und pfeffern. Eine große geriffelte Grillpfanne stark erhitzen. Die Gemüsescheiben portionsweise nebeneinander in die heiße Pfanne geben und von jeder Seite 2–3 Minuten grillen, bis sie stellenweise schwarz sind und weich werden. Auf einen Teller legen und das restliche Gemüse grillen.
- Die klassische helle Sauce zubereiten. Den Backofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen.
- Zum Schichten ein Drittel der Tomaten-Linsen-Sauce in einer mittelgroßen Auflaufform (etwa 30 x 20 cm) verstreichen und mit Lasagneplatten belegen.
- Ein Drittel der hellen Sauce verstreichen, gefolgt von einem Drittel der gegrillten Gemüsescheiben und der Hälfte der Basilikumblätter.
- Es folgt ein weiteres Drittel der Tomaten-Linsen-Sauce, eine zweite Lage Lasagneplatten sowie das zweite Drittel Sauce und Gemüse sowie der Rest der Basilikumblätter. Abschließen mit einer letzten Schicht Tomatensauce, Lasagneplatten und helle Sauce. Mit dem Mozzarella belegen und mit Olivenöl beträufeln.
- Die Lasagne 30–35 Minuten im Ofen backen, bis ein kleines scharfes Messer ohne Widerstand in die Mitte eingestochen werden kann, die Oberseite goldbraun ist und die Sauce blubbert. 5 Minuten ruhen lassen, dann mit grünem Salat servieren.
Tipps:
Die einzelnen Komponenten der Lasagne – Tomatensauce, helle Sauce und Grillgemüse – kannst du bis zu 2 Tage im Voraus zubereiten. Am Tag selbst musst du
dann nur noch schichten, backen und servieren.
Alternativ kannst du die Lasagne auch bis zum Ende von Schritt 7 vorbereiten und vor dem Backen über Nacht abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Zum Einfrieren die Lasagne abkühlen lassen und in Einzelportionen aufteilen. Bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Servieren gänzlich auftauen, dann bei 180 °C (160 °C Umluft) 15–20 Minuten im Ofen aufwärmen.
Für eine fleischhaltige Alternative das Gemüse durch eine Sauce bolognese (siehe S. 122) ersetzen.
Anmerkung:
Vorstehendes Rezept für Veggie-Lasagne befindet sich auf Seite 178 im Buch „How to Cook. Die große Kochschule“, das am 30.9.2025 im Verlag Dorling Kindersley erschien.
Siehe die Beiträge
- Basisbanalitäten in Farbe – Annotation zu einem als Standardwerk beworbenen Buch mit dem Titel „How to Cook. Die große Kochschule“ von Torsten Kremer
im Magazin GASTROSOFIE.
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