Quzo aus Plomari zu Urkorn-Waffeln mit Spinat und Tsa­t­si­ki sowie Wildlachs und Wind-Ei

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Tsatsiki, auch Zaziki geschrieben, klassisch auf Gurke. Quelle: Pixabay, Foto: RitaE

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Sie nehmen statt Weiß- und Weizenmehl bitte Urkörner wie Einkorn, Emmer und Dinkel. Wie es sich in einer gute Küche gehört, kommen die Körner in eine Getreidemühle. Gute Erfahrungen machten wir mit einer Mockmill 100.

Frisch gemahlen durftet die Küche bereits nach frischem Mehl. Und wenn man erst in eine Waffel beißt und das „nussige, würzige Aroma der alten Getreidesorten im Mund schmeckt, dann wird man für die geringe Mühe beim Zubereiten belohnt. Wenn man in den Teig noch zarten, jungen Blattspinat gibt, der mit seinem milden Aromen überzeugt. Obendrein liefert Spinat viele Vitamine und wichtige Mineralstoffe, allemal Gutes für Eisenfäuste. Wenn die Waffeln obendrein einen griechischen Schuss bekommen soll, dann nicht nur Ouzo hineingeben, sondern Tsa­t­si­ki obendrauf. Guten Appetit mit

Urkorn-Waffeln mit Spinat und Tsa­t­si­ki

Zutaten für den Teig

  • 250 g Emmer, Einkorn und/oder Dinkel
  • 225 g Blattspinat
  • 1 Schalotte
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 4 Eier
  • 250 ml Milch (gerne die fettige)
  • Muskat

Zutaten für das Tsatsiki

  • 500 g griechischer Joghurt (10 Prozent Fett)
  • 400 g Salatgurke
  • 250 g (Mager-)Quark
  • 2, 3 oder 4 Knoblauchzehen
  • 2, 3 EL Olivenöl (nativ, aus Griechenland)
  • 1 TL (Kräuter-)Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie

Zubereitung für den Teig

  • Frischen Blattspinat und Scharlotte zerkleinern (Würfelchen) mit Mehl und Backpulver in eine Rührschüssel geben und mischen.
  • Salz einstreuen und Muskat einreiben, Milch und Eigelb und dazugeben. Die ganze Masse gut verrühren (mit einem Mixer).
  • Das Eiweiß kann man einerseits mit dem Eigelb hinzugeben, andererseits aber auch extra steif schlagen und anschließend unter den Teig heben.
  • Das Waffeleisen (wir nutzen ein Waffeleisen von Krups) nach Bedienungsanleitung erhitzen und mit Butterschmalz einfetten.

Zubereitung für das Tsatsiki

Gurke waschen, trocknen und fein in eine Schüssel reiben. (Kräuter-)Salz hinzu, umrühren und ziehen lassen.

Frischen Knoblauch fein hacken. Diesen mit Quark und Olivenöl in die Schüssel geben und alles gut verrühren. Mit Pfeffer aus der Mühle und (Kräuter-) Salz abschmecken.

Anschließend die Schüssel abdecken und ab damit in den Kühlschrank. Eine Weile durchziehen lassen.

Anrichten

Entweder das Tsatsiki in kleinen Schälchen portionsweise zu den Waffeln, die auf flachen Tellern gereicht werden, stellen, auf einen Tellern mit (wenn noch übrig ist) Gurkenscheiben) oder immer ein, zwei Klacks Tsatsiki oben rauf. Und mit der abgespülten und abgetrockneten Petersilien, die vom Stengel gezupft wurde, garnieren.

Zusätzlich zu den Urkorn-Waffeln mit Spinat und Tsa­t­si­ki könnte man auch fangfrischen Lachs und ein pochiertes Ei, auch Wind-Ei genannt. Beides rauf auf die Urkorn-Waffeln und genüßlich verspeisen. Das käme Eier Benedict ähnlich. Lecker, lecker, lecker. Sie vergessen bitte nicht, sich darauf noch einen Ouzo aus Plomari einzuschenken.