Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Nichts geht über guten Knochenschinken im Stück, von dem die Scheiben vor Augen und Nasen dünn geschnitten werden. Wieder und wieder wird gemessert, bis nur noch Knochen übrig bleibt.Wer Knochenschinken bei Land.Luft (Eigenschreibweise) kauft, der hält zum Schluß einen Knochen von einem Weideschwein in Händen.
Die Weidescheine, die mit guter Landluft aufwachsen, seien „eine Kreuzung von Deutschen Edelschweinen“ und Schweinen der Rasse Pietrain. Dieser aparte Mix gilt als „sehr robust“. Das Pietrain stammt vom Bayeux-Schwein ab, das als ein frühreifes Fleischschwein gilt, welches 1920 nach Pietrain, das im Départment in Hauts-de-France liegt, kam.
Bei Land.Luft liegen die Schweine auf der Weide. Dort dürfen sie „langsam reifen und gedeihen“, heißt es auf der Heimatseite landluft.bio im Weltnetz. Dort steht auch dies zu lesen: „Ihr ganzes Leben lang verbringen sie bei uns auf den großen Weiden in Leberfing.“ Wenn das kein Tierglück ist, was dann?
Übrigens liegt Leberfing als Weiler in Roßbach und also im Landkreis Rottal-Inn.
Daß die Weideschweine „am Ende“ ihres Lebens nicht verrotten, sondern „in gewohnter Umgebung im mobilen Schlachtanhänger ganz ohne Stress direkt auf ihrer Weide geschlachtet“ werden und daß es „keine Tiertransporte“ gibt und sogar „eine eigenen Hofmetzgerei“, das wird nicht unerwähnt gelassen.
In der Metzgerei würden „die Schlegel mit groben Steinsalz von Hand von unseren Metzgermeistern einmassiert und für ca. zwei Jahre in die Reifekammer gehangen“ werden. „Dabei trocknet der Schinken an der Luft durch“, heißt es weiter und auch, daß die Knochenschinken durch „die lange Reifezeit … ein nussiges Aroma“ bekämen.

Wohl wahr, möchte ich meinen, denn wir wurden mit Knochenschinken bemustert. Bei einem Vergleich mit einem sogenannten Parmaschinken oder auch Serranoschinken dürften bei Geruch und Geschmack wohl viele wie wir den Knochenschinken von Weideschweinen in Leberfing als Lieblingsschinken wählen.
Roter Wein und weißes Brot passen zu einer Hand voll Scheiben Knochenschinken, allerdings dürften auch Weißbier und Schwarzbrot dazu schmecken. Pur oder mit Honigmelone möchte der Knochenschinken mit Landluft ebenfalls munden.
Die Zutaten:
100 g wurden hergestellt aus 139 g Schweinefleisch*, Speisesalz (*aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft; kann Spuren von Getreide und Gluten enthalten).
| Energie | 172 kcal / 725 kJ |
| Fett | 6,9 g |
| – davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 0 g |
| – davon Zucker | 0 g |
| Eiweiß | 27,7 g |
| Salz | 4,45 g |
Anmerkung:
Siehe die Beiträge
- Coppa, klassisch, köstlich und bio von Land.Luft von Stefan Pribnow
- Leberfinger Schinken – Rohschinken Bio von Land.Luft von Torsten Kremer
- Rinderpfefferschinken mit feinen Raucharomen und Landluft von Torsten Kremer
- Pfeffer-Rotweinsalami (Bio) der Marke „Land.Luft“ von Jean Camus
- Grobe Bratwurst (Bio) von Land.Luft auf dem feinen OptiGrill 4in1 von Tefal von Jean Camus
- Geheimes Schweinefilet für Genießer von Jean Camus
- Tierglück und Freilandhaltung oder Weideschweine und Weiderinder in Leberfing von Ole Bolle
im Magazin GASTROSOFIE.
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