Ein Rezept für ein Rosengewächs: Marillen-Waffeln

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Marillen-Waffeln. © Krups, SEB

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Die Rosengewächse sind eine Großfamilie, zu der allerlei Arten gehören. Dazwischen liegen Unterfamilie, Tribus und Gattung und am Ende ist eine Art die Aprikose, die in der Monarchie der Habsburger, die auch so eine Großfamilie sind, Marille genannt wird. Dass das Königreich Bayern einmal zum Kaiserreich Österreich gehörte, das ist nicht nur an ähnlichen Anschauungen zu erkennen, sondern auch an gemeinsamen Begriffen.

Weg von den vielen deutschen Staaten, die nicht alle klein waren, zur Marille oder Aprikose, die für die Warenhäuser und Markplätze in deutschen Landen vor allem aus der Türkei, Spanien und Italien stamme, aber auch aus Griechenland und Frankreich kommen können, denn diese Staaten sind neben Usbekistan, Iran, Algerien, Afghanista und Marokko die wichtigsten Aprikosenproduzenten.

Dort wird das, was aus dem Lateinischen kommend Frühreif genannt wird auch früh geerntet. Einige Sorten sind schon Ende Juni reif, die meisten im Juli und August, allerdings auch welche erst im September. Wer in deutschen Landen im Winter Marillen möchte, weil er sie so sehr mag oder für ein Aphrodisiaka hält und nicht bis zum auch in Krems an der Donau gefeierten Marillenfest warten will, der bekommt dieses Rosengewächs vor allem aus Südafrika.

Zu jeder Jahreszeit passen Marillen vorzüglich zu warmen Waffeln, die wir in der Redaktionsküche mit einem Waffeleisen WAFFLE MAKER FDK2 von Krups herstellen. Zu? Sie passen auch in die Waffeln und kommen daher in den Teig. Dafür wird folgendes Krups-Rezept vorgeschlagen:

Marillen-Waffeln

Zutaten

(für zwei Personen)

  • 125 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 200 ml Milch, 3,5 % Fett
  • 50 g Marillen
  • etwas Zitronenabrieb

Zubereitung

  • Die Butter etwas auslassen und wieder abkühlen.
  • Mit dem Zucker, dem Vanillezucker und den Eiern schaumig aufschlagen.
  • Mehl, Speisestärke, Backpulver und Zitronenabrieb unterheben und nach und nach die Milch einrühren, bis ein cremiger Teig entsteht.
  • Die Marillen halbieren, entsteinen, fein hacken und unterheben.
  • Den Teig mit einem großen Löffel mittig auf die Waffelbleche geben und schöne Waffeln ausbacken.

Anrichten

Ein paar klein geschnittene Marillen mag mancher auch mit ebenfalls in kleinere Stücke geschnittenen Waffen (ohne Marillen im Teig) geben und dazu ein cremiges Milchspeiseeis (Vanille). Mittenmang Puderzücker darüber zu streuen, das läßt diese Gaumenfreuden nicht nur noch süßer schmecken, sondern auch noch leckerer ausschauen.