
Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Sommerzeit ist Zwetschkenzeit. Wer jetzt an trockene Blechkuchen denkt, wird überrascht: Die violette Vitaminbombe kann viel mehr als nur am Blech zu glänzen und zwar als traditionelle Waldviertler Zwetschken-Knödel, aber in der absolut gelingsicheren Perfektion.
Waldviertler Zwetschken-Knödel
Zutaten
für 30 Stück
Kartoffelteig
1 000 g mehlige Kartoffeln
250 g griffiges Mehl W480
160 g Weizengrieß
120 g weiche Butter
100 g Eigelb
15 g Salz
oder: Kartoffelteig mit Topfen
500 g mehlige Kartoffeln
500 g Topfen
20 % F. i. T.
50 g griffiges Mehl W480
50 g Hartweizengrieß
40 g Eigelb
10 g Puderzucker
5 g Salz
Mohnbutter
100 g Butter
150 g gemahlener Mohn
80 g Puderzucker
ca. 30 Zwetschken
ca. 30 Zuckerwürfel
Zubereitung
Kartoffeln kochen, schälen und passieren. Mit Frischhaltefolie abdecken und auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen mit den übrigen Zutaten rasch zu einem Teig kneten. Ca. 30 Minuten kühl ruhen lassen. Zwetschkenkerne mit einem dünnen Kochlöffelstiel aus der Frucht drücken und durch einen Zuckerwürfel ersetzen. Je nach Geschmack den Zuckerwürfel davor noch in Sliwowitz (Pflaumenbranntwein) tauchen. Bei sehr süßen Früchten kann auf den Zucker verzichtet werden. Kartoffelteig ca. 5 mm dünn ausrollen und in Quadrate (8 x 8 cm) schneiden. Mit je einer Zwetschke belegen und Knödel formen. In leicht gesalzenem, schwach siedendem Wasser ca. 8–10 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen, abtropfen lassen und in Mohnbutter wälzen. Mohnbutter: Butter erhitzen, Mohn und Puderzucker leicht rösten.
Anmerkung:
Quelle: Elemente der Konditorei – Teige von Leo Forsthofer, Trauner Verlag. Mehr Infos zum Buch: www.trauner.at/elemente_der_konditorei
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