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Ein Roséwein aus den Alpilles – Le Rosé vom Weingut Domaine du Grand Fontanille

„LE ROSÉ“ Alpilles – Rosé aus der Provence. © J.T. Albert Leuschner, Fontanille Weinhandel

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Daß „am Nordhang des Naturparks Alpilles … das historische Weingut“ Domaine du Grand Fontanille „in einer restaurierten Bastide aus dem 17. Jahrhundert“ liege, das wird in einer FakePR-Pressemitteilung vom 9.3.2026 mitgeteilt und auch, daß „die Domaine … von der Familie Leuschner geführt“ werde und „provenzalisches Erbe mit moderner, nachhaltiger Weinproduktion“ verbinden würde. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen, sondern fragten einmal nach Wein an, um drei Flaschen zu erhalten, die wir vorstellen.

Den Anfang macht der Rosé der Domaine du Grand Fontaille, der in seiner schlanken und ranken Flasche aus Klarglas in transparentem Blassrosa und also im typischen Provence-Stil dezent und zugleich elegant schimmert. Zur Augenweide paßt das in Beige gehaltene Etikett mit schwarzer Schrift für das Gute und goldener Schrift für das Schöne.

Auf der Heimatseite der Domaine du Grand Fontanille im Weltnetz heißte es zum „Le Rosé“, daß dieser „ein Roséwein aus den Alpilles“ sei – „gekonnt kreiert, präsentiert sich dieser erfrischende Wein als ein aromatisches Zusammenspiel aus sorgfältig cuvéetierten Rebsorten und stellt die lebendige Eleganz der Region im Glas dar.“

Im von Winzer Nicolas Jourdan geleitet Weingut sollen drei Rebsorten für Le Rosé genutzt worden sein. Von „60 % Grenache, 30 % Syrah und 10 % Cabernet Sauvignon“ ist die Rede. Kenner und Kritiker wissen, daß beim Kontakt des Traubensaftes mit den Beerenschalen der Rebsorte Grenache der Rosé heller wird und bei der Rebsorte Syrah dunkler. Wenn einen aparten Mix aus Grenache und Syrah Verwendung findet, dann mundet dieser in der Regel kraftvoll und fruchtig. Ein Grenache bringt Frucht und rote Beeren, Alkohol und weiche Tannine in einen Cuvée, ein Syrah dunkle Früchte, Säure, kräftige Tannine und Farbe. Kommt noch Cabernet Sauvignon mit Fruchtaromen von schwarzen Johannisbeeren und schwarzen Kirschen hinzu, schmeckt ein Genießer in einem solchen Cuvée Kraft und Frucht, Tannine und Würze, Tiefe und Struktur. Die Säure ist mit Säure 3,44 g/l für einen Provence-Rosé leicht.

Le Rosé überzeugt „mit einem Bouquet aus reifen Himbeeren, wilden Erdbeeren und einem Hauch von frischen Blüten. Am Gaumen begeistert der Roséwein mit seiner Fruchtigkeit, die von einer perfekt ausbalancierten und zugleich lebendigen Säure getragen wird. Ein erfrischender Genuss, der die Leichtigkeit und Eleganz der Provence in jedem Schluck spürbar macht“, heißt es beim Hersteller, der dafür sorgt, daß auf 4,5 Hektar Weinberge von „rund 60 Hektar Land – umgeben von Wäldern, Olivenhainen und Weinbergen –“, die zur Domaine du Grand Fontanille gehören, „zertifizierte Bio-Weine aus Syrah, Grenache und Cabernet Sauvignon (ECOCERT)“ entstehen.

Dieser Roséwein paßt perfekt zu jedem Salat mit Kräutern der Provence. Zu Fisch aus der Rhone und dem Mittelmeer zwischen Montpellier und Marseille eignet sich Le Rosé vorzüglich, aber auch allerlei asiatischen Gerichten nach dem Motto Frankreich und Fernost.

„Le Rosé“ vom Weingut Domaine du Grand Fontanille.
© Steffen Sinzinger

Le Rosé en détail

Rebsorten

  • 60% Grenache
  • 30% Syrah
  • 10% Cabernet Sauvignon

Analysedaten

  • Alkoholgehalt 12,50 % vol
  • Restzucker 0,65 g/l
  • Säure 3,44 g/l

Inhalt

  • 0,75 Liter
  • Die Öko-Kontrollnummer lautet: DE-ÖKO-007

Anbaugebiet

  • Alpilles – Rosé aus der Provence

Preis

  • Derzeit wird ein Preis von 22,50 EUR für eine Flasche Le Rosé aufgerufen (30 EUR / Liter).
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