Zwei in kleinem – Der Raclette-Grill Plug & Share von Tefal

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© Tefal

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Nicht nur die Schabe schabt, nein, auch der Mensch. Vor allem und immer wieder wird Käse geschabt. Vor vielen Jahren sei, so will es die Legende, mit dem Schaben im Wallis begonnen worden. Wer schabt, der holt Käse vom Laib, der in der Glut des Feuers schmilzt.

Was einmal nur für Bratkäse gedacht war, das wurde zum Raclette. Heute wird nicht mehr wie vor über 100 Jahren geschabt, sondern raclettiert und auf die klassische Art oder moderne Weise, wozu die Pfännchen-Raclette-Variante zählt, die auch elektrisch zu haben ist. Dafür bietet die SEB-Gruppe mit der Marke Tefal seit ein paar Monaten das neue Raclette-Grill Plug & Share.

Dazu zählen zwei Raclette-Pfännchen und eine Grillplatte. Mit anderen Worten: zwei in kleinem. Ideal also für das Singelingeling in Ein-Personen-Haushalten, neuerdings auch Ein­per­so­nen­haus­halt geschrieben.

Doch daraus kann bei aller offensichtlichen Vorliebe für die Vereinsamung der Vereinzelte für größere Runden statt trauter Einsamkeit oder Zweisamkeit am heimischen Herd auch bis zu fünf Raclette-Grills miteinander verbinden. Das sollte dem Speisespaß für bis zu zwei Dutzend Personen keinen Abbruch tun.

Von Vorteil ist bei diesem Raclette-Grill vor allem, dass die antihaftbeschichtete Grillplatte abnehmbar ist, was die Reinigung, die auch in der Spülmaschine möglich sei, erleichtert. Doch „die Besonderheit am neuen Raclette-Grill von Tefal“ sei, wie es in einer Tefal-Pressemitteilung vom 10.9.2020 heißt, dass „einzelne Schalter“ es „ermöglichen“ würden, die Raclette-Grills je nach Bedarf individuell an- und auszuschalten. So können Gäste in ihrem eigenen Rhythmus grillen, essen und den geselligen Teil des Abends mit langen Gesprächen entspannt angehen.“

Vor Vorteil wird angesehen, dass „dank der abnehmbaren Strom- und
Verbindungskabel sich die Raclette-Grills anschließend leicht montieren und verstauen“ ließen. Bei Kabelbruch kann man wirklich das Kabel austauschen, ohne den Rest wegwerfen zu müssen. Dadurch, dass die Grillplatte abnehmbar ist, kann auch diese im Falle eines Falles ausgetauscht werden. Grillplatte, Netz- und Verbindungskabel kann man (nach-)kaufen für wenige Euro und das große Ganze dieses Zweierlei im kleinen kann man mittlerweile hier und da im Weltnetz für unter 40 Euro kaufen.

Die 400 Watt, die das einzelne Gerät an Leistung bringt, reichen fürs flotte Grillen und Schmelzen ohne Schaben völlig aus. Richtig, den hoffentlich äußerst aromatischen und schmackhaften Käse fürs Raclette gibt es längst in Scheiben. Nicht zu vergessen: auch die Raclette-Pfännchen sind antihaftbeschichtet, so daß der Käse nicht klebt, sondern gleitet wie Kufen über Eis. Wenn das keine heiße Sache ist, was dann?