Minestrone, immer erst ein guter Gang in einen Gemüsegarten und dann einer bei einem reichhaltigen Menü

0
356
Minestrone. Quelle: Pixabay, Foto: catceeq

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Bei Minestrone scheiden sich die Geister, die Miraculix, Druide eines gallischen Dorfes, das den Römern trotzt, beschwört. Doch die „dicke Suppe“ mussten Asterix und Obelix schon das eine oder andere Mal in Italien löffeln (vgl. „Asterix in Italien“). Dass das kein Zaubertrank ist, das ist klar, aber köstlich.

Zur Minestrone, die immer ein guter Gang bei einem reichhaltigen Menü ist, zu der aber auch ein Gang in den Gemüsegarten und Wald gehört, um das, was da ist, an den heimischen Herd zu holen.

Minestrone sollte mit einem kräftigen Aroma überzeugen und den bekommt sie vor allem vom mitgekochten Speck. Und als Nachschlag vom Parmesan, den man darüber bröseln oder reiben möge, wenn man`s mag.

Möglichkeiten, eine Minsterone zuzubereiten, gibt es viele. Mir gefällt diese

Minestrone

Zutaten

mit Wirsing, anderen mögen Kartoffeln. Warum nicht immer das nehmen, was die Region und Saison hergibt? Grundsätzlich gehören Bohnen, Karotten, Kartoffeln, Knoblauch, Sellerie, Tomaten, Petersilie und Zwiebeln in eine Minestrone. Manche nehmen als Zutaten Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Kirchererbsen, Kürbis, Linsen, Paprika, Spinat und Zucchini. Sogar Reis und Nudeln sind in einer Ministrone so wenig Fehl am Platz wie Pilze und Pesto.

Was der Gemüsegarten und Wald hergibt, das gibt man nicht nur Galliern in eine gute Suppe. So war das, so ist das, so wird das sein.

Zubereitung

  • Speck, Bauchspeck vom Schwein, vorher im Suppentopf anbraten, zwei drei Minuten. Vorher Butter und Olivenöl im Topf erhitzen
  • Klein geschnittener Knoblauch und Zwiebeln hinzugeben und noch einmal zwei, drei Minuten braten bei großer Hitze.
  • Dann das nach gutdünken klein geschnittene Gemüse hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren anbraten.
  • Die Suppe mit Pfeffer und Salz aus der Mühle abschmecken.
  • Anschließend randvoll Wasser in den Suppentopf und 45 bis 60 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  • Die letzten 10, 15 Minuten eventuell Nudeln mitkochen.
  • Und auch die Petersilie zum Schluss hinein geben und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

Servieren

Für den guten Geschmack darf es grob oder fein geriebener Parmesan sein. Ich mag den Parmesan in Flockchengröße, also nicht so fitzelig, und großzügig bestreuen, auch noch frische Petersilien darüber. Prächtig! Außerdem eine dicke Scheibe Zitrone auf die Minestrone legen. Das sieht nicht nur lecker aus!