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Ist Essen Politik? „Ein Sternekoch greift an!“ – Zum Buch „Vom Einfachen das Beste“ von Franz Keller ein biodynamischer Wein aus dem Bourdeaux

"Vom Einfachen das Beste" von Franz Keller. © Westend Verlag GmbH

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Der Bauer, der Politiker, der Sternekoch Franz Keller „greift an“, auf seine Weise. Michaela Schießl wähnte den „Küchengott“ genannten Keller nach dem Lesen anscheinend „auf dem Kriegspfad“.

In seinem 256 Seiten umfassenden Werk „Vom Einfachen das Beste“, das den Untertitel „Essen ist Politik oder Warum ich Bauer werden musste, um den perfekten Genuss zu finden“ trägt, geht es nicht kriegerisch zu, sondern kämpferisch, auch biodynamisch und autobiographisch.

Und leidenschaftlich! Kein Wunder, schließlich ist „die Kritik … keine Leidenschaft des Kopfes, sie ist der Kopf der Leidenschaft“.Feeue sich, wer die Schrift „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie“ gelesen und verstanden hat – und auch erklären kann.

Das Buch von Franz Keller lesen die einen vermutlich als Manifest für die gute Grundlage von Speis und Trank, die anderen als Plädoyer für die Biodynamie.Ich lese die Seiten bei einer guten Flasche Wein aus biologisch-dynamischen Landwirtschaft.

Ich empfehle eine Flasche Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2016 aus dem Bourdeaux. Wohlsein mit dem Wein und dem Werk. Beides zusammen kostet derzeit rund 100 Euro.

Bibliographische Angaben:

  • Autor: Franz Keller
  • Titel: Vom Einfachen das Beste
  • Untertitel: Essen ist Politik oder Warum ich Bauer werdenmusste, um den perfekten Genuss zu finden
  • Seiten: 256
  • Sprache: Deutsch
  • Bindung: gebunden
  • Verlag: Westend Verlag GmbH, Neu-Isenburg
  • Auflage: 3.4.2018
  • ISBN: 9783864892035
  • Preis: 24 EUR (Deutschland)

Anmerkung:

Siehe auch den Beitrag

im Magazin GASTROSOFIE.

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