Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Laut einer Pressemitteilung aus dem Forschungsinstitut für pflanzenbasierte Ernährung im Biebertal vom 8.2.2026 sei der Feldsalat das Saisongemüse.
Mit den Worten „Rapunzelsalat, Ackersalat, Nüsslisalat oder Mäuseöhrchensalat – hinter all diesen Namen verbirgt sich der heimische Feldsalat“ wird auf den „klassischer Wintersalat“ hingewiesen, aber nicht unerwähnt gelassen, daß der „lange Zeit … lediglich als Unkraut betrachtet“ worden sei „und erst seit dem frühen 20. Jahrhundert gezielt kultiviert“ wurde.
„Seine kompakte, grüne Blattrosette macht ihn besonders widerstandsfähig: Selbst Temperaturen bis zu -15 °C übersteht er problemlos und eignet sich daher hervorragend für den Anbau in der kalten Jahreszeit“, auf großen und kleinen Feldern, ja, auch in einem kleinen Garten.
Allerdings werde „Feldsalat ausschließlich von Hand geerntet“ und das „sehr arbeitsintensiv“. Das Gute daran ist das Gute darin. Zitat: „Dafür überzeugt er jedoch mit seinem hohen Nährstoffgehalt und liefere „viel Vitamin C“. Darüber hinaus enthalten seine Blätter reichlich β-Carotin, Folsäure und Eisen sowie geringere Mengen der Vitamine E, B1, B2 und B6.“ Für diese Stoffe den Gang in den Garten wagen und vom Bücken nicht abzurücken scheint mit gesünder und günstiger als der Griff zu Nahrungsergänzungsmitteln.
Zum Abschluß der besagten Pressemitteilung erfolgte ein Tip für Helden am heimischen Herd: „Nach dem Einkauf sollte Feldsalat möglichst schnell verarbeitet werden, da er rasch an Frische verliert, sein feines, nussiges Aroma nachlässt und die Blätter welken. Am häufigsten wird er roh als Salat serviert, doch auch leicht gedünstet lassen sich die zarten Blätter schmackhaft zubereiten.“ Obendrein wurde zu einem Rezept für Spaghetti mit Feldsalat-Pesto verknüpft.
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