Craft Beer von der Lervig Aktiebryggeri aus Stavanger

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Das American Red Ale namens "Hoppy Joe" der Lervig Aktiebryggerie in Stavanger, Norwegen. © Lervig Aktiebryggerie

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). In der über 130.000 Einwohnern großen Stadt Stavanger im Südwesten an der Küste Norwegens existiert eine kleine Brauerei. Die Lervig Aktiebryggeri ist eine inhabergeführte Brauerei für Craft Beer.

Gegründet wurde Lervig Aktiebryggeri 2003, am Anfang jedoch als Lagerbierbrauerei. Die letzte Brauerei der Gegend wurde von einem großen Konzern aufgekauft und verlagerte die Produktion nach Oslo. In Stavanger wurde also kein Bier mehr gebraut. Doch 2005 war wieder Sud in einem Tank in der nach Oslo, Bergen und Trondheim viertgrößten norwegischen Stadt.

2010 kam der US-Amerikaner Mike Murphy zu Lervig, der damit begann, auf der 250 hl Anlage wie auf einem Klavier zu spielen. Er experimentierte, probierte und legte den Grundstein für eine der geilsten Erfolgsgeschichten in der Craft-Beer-Szene. Lervig ist eine unter den Craft-Beer-Trinkern weltweit bekannte und beliebte Brauerei. Geschätzt wirde die Lervig Aktiebryggeri allerdings auch wegen ihres fünfzackigen Sterns, nein, nicht in Rot, und aufgrund von Collaboration Brews mit gestanden Craftbeer-Größen wie Magic Rock, Evil Twin, Oud Beersel und Boneyard. Mit Jeppe von Evil Twin kam „Big Ass Money Stout 2“ mit 16 % in die Flasche. Ein schwarzes Bier mit braunem Schaum, das ein Arome von intensiven Röstaromen und Karamel offenbart, aber nicht nur nach Kaffee schmeckt, sondern auch nach Schokolade. Mit Oud Beersel in Belgien wurde mit „Acid Crush“ ein IPA gemischt mit young lambic aufgelegt, dass erfrischend und sauer, aber immer noch hopfig und fruchtig, dazu tropisch und ziemlich funky ist. Das sieht man der Dose, in dem das Bier steckt, auch an.

Lucky Jack ist auch funky und als Grapefruit-Ale. Die Zitrusaromen werden durch den Hopfen hervorgehoben. Das blumige Sommerbier bringt 4,7 % wie die Saure Susi, genauer: Sour Suzy, die eine typische Berliner Weiße ist. Dark und auf 12 % vol.Alc. kommt das „Toasted Maple Stout“, das als kaiserlicher Stout mit Ahornsirup, Vanille und viel dunkler Röstmalz und etwas Laktose für den letzten Schliff gebraut wird. Muss man probieren – und mögen. Das gilt für alle Biere und also auch für das American Red Ale namens „Hoppy Joe“.

Lervig Aktiebryggeri

Vierveien 1, 4016 Stavanger, Norwegen

Kontakt: post@lervig.no, Telefon: +47 51 81 25 00

Web: www.lervig.no

Öffnungszeiten: Donnerstags und freitags von 14 Uhr bis 19 Uhr, samstags von 12 Uhr bis 17 Uhr