Start Kritiken Annotation zum Buch „Leibspeisen. Eine kulinarische Biografie Deutschlands“ von Eva Gritzmann und...

Annotation zum Buch „Leibspeisen. Eine kulinarische Biografie Deutschlands“ von Eva Gritzmann und Denis Scheck mit zahlreichen Abbildungen von Torben Kuhlmann

"Leibspeisen. Eine kulinarische Biografie Deutschlands" von Eva Gritzmann und Denis Scheck. © Insel in Suhrkamp Verlag GmbH, Berlin

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, wußte bereits der Dichter und Denker Matthias Claudius, der von 1740 bis 1815 lebte und auch Journalist war. Was damals galt, das gilt auch heute noch in den Resten noch deutscher Lande, die als Bundesrepublik Deutschland (BRD) bezeichnet werden. Daß die BRD seit Beginn ein Vasallenstaat der VSA mit dem VK im Beiboot ist und lange schon ein Vielvölkerstaat, der nicht erst seit Jahren systematisch umgevolkt wird, sondern seit Jahrzehnten, zudem ein Apartheidstaat und ein Kriegsstaat, das wissen Kenner und Kritiker.

Eva Gritzmann und Denis Scheck scheinen nicht zu diesen zu gehören. Sie jagten nicht der Wahrheit hinterher, um in Klarheit formulieren zu können – wenn man denn will und darf -, sondern sie sammelten Gerichte und erzählen affirmativ dazu Geschichte und Geschichten, die weniger gesammelt als vielmehr eingetrichtert wurde. Wetten, das..?

In einer Welt der Ware und des Spektakels sollen das „Leibspeisen … von Maultaschen bis Rote Grütze, vom Toast Hawaii über Currywurst bis zum Spaghettieis“ gewesen sein. Leipziger Allerlei (Ost) ist auch mit dabei. Und, wie es heißt, „von diversen Migrationsbewegungen … stark beeinflusst“ auch „Königsberger Klopse, Pizza, Döner, Gelato italiano oder Phô & Co.“

Auf der Heimatseite des Suhrkamp-Verlages im Weltnetz heißt es werbend zum Werk, daß die Autoren „auch nicht vor dem Aussprechen unbequemer Wahrheiten“ zurückschrecken würden. Dazu wird der Satz „In vielen deutschen Städten ist erstklassiges Kokain erheblich einfacher erhältlich als fangfrischer Fisch“ zitiert. Zum Leipziger Allerlei wird auch allerlei Lustiges geboten. Und „die nächste Fahrt geht rückwärts“.

Bibliographische Angaben:

  • Autoren: Eva Gritzmann, Denis Scheck
  • Titel: Leibspeisen. Eine kulinarische Biografie Deutschlands
  • Seiten: 319
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: mit zahlreichen Abbildungen von Torben Kuhlmann
  • Format: ca. 17,7 × 22,4 × 3,1 cm
  • Gewicht: 657 g
  • Bindung: fester Einband
  • Verlag: Insel Verlag im Konzern Suhrkamp Verlag GmbH, Berlin
  • Auflage: 1. Auflage 8.9.2026
  • ISBN: 978-3-458-64625-9
  • Preise: 30 EUR (Deutschland), 30,90 EUR (Österreich), 40,90 SFr
Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht nur von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten, und also auch gastrosophische Reisen durch noch deutsche Lande bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger Artikel„Sardinien. Das Kochbuch“ von Francesco Mattana und die kulturelle und kulinarische Reise mit Retroreisen