Coctelería conceptual kommt cool in der Bar Carnival in Lima

Ein Blick in die Bar "Carnaval" in Lima, Peru. © Carnaval

Lima, Peru (Gastrosofie). Ein Blick in die Bar „Carnaval“ in Lima und der erste Eindruck: Laune, Lust und Lima. Prima!

Bestätigt wird die Liebe zum Leben durch die Detail für die Drinks. Beispielsweise wurden die Gefäße für die Getränke von Künstlern aus Peru handgefertigt. Neben der beeindruckenden Bar gibt es einen Eisraum und dafür eigens einen – nennen wir ihn – Eismeister, der jede der 20 Eissorten höchstselbst kreiert. Die Bar Carnaval ist also keine Retorten-Bar, sondern anders, echt authentisch, also eigen.

Bei so viel Phantasie darf eine eigene Spirituosenbibel mit mehr als 300 Referenzen von bolivianischen Sangani bis Japanischer Whisky und gelber Chartreuse nicht fehlen. Sie fehlt auch nicht. Mehr noch: die Chemie der Cocktailkarte stimmt. Die Barfrauen und -männer greifen auf ortsübliche und also peruanische Aromen zurück, die in für Lima typische Cocktails wie Sachacool (Pisco mit Limette, Maulwurfspfeffer und mazerierten Sacha Culantro) bis zu kühnsten Kreationen wie Central münden. Central? Keine Fragen stellen, Cocktails fließen lassen!

Die Philosophie im Carnaval auf den Punkt beziehungsweise Begriff gebracht lautet „coctelería conceptual“. Das klingt klasse, bedeutet im Grunde jedoch nur, dass hinter der Cocktail-Bar ein Konzept steckt. Und das habe ich hier heute kurz angedeutet. Sie müssen das selbst probieren!

Mein Rat: Füße bewegen, hin nach Lima und in die besagte Bar und trinken! Und schönen Cocktail-Gruß an Virgilio Martínez, den Meister der Bar

Carnaval

Anschrift: Av. Pardo y Aliaga 662, San Isidro 15073, Lima, Peru

Kontakt: Telefon: +51 1 6429048

Heimatseite im Weltnetz: carnavalbar.com

Öffnungszeiten: Montags bis mittwochs von 18 Uhr bis 1 Uhr nachts, donnerstags von 17 Uhr bis 1 Uhr nachts, freitags von 17 Uhr bis 3 Uhr nachts, samstags von 19 Uhr bis 3 Uhr nachts, sonntags geschlossen

Kleiderordnung: andisch, peruanisch, limisch – lol

Vorheriger ArtikelGeschichten von Tom Parker Bowles und Rezepte von Fortnum & Mason – Zum Buch „Fortnum & Mason: A Very British Christmas – Rezepte & Geschichten“
Nächster ArtikelDas Kluftinger Kochbuch ist da: „Mahlzeit!“ von Volker Klüpfel und Michael Kobr