Wien, Republik Österreich (Gastrosofie) In Wien ist und bleibt der Tafelspitz ein Klassiker. Vor einem Jahr am 3.12.2024 teilte der Wiener Tourismusverband auf seiner Heimatseite im Weltnetz unter der Überschrift „Wiener Klassiker im Rampenlicht: Der Tafelspitz“ mit: „Wiener Rindfleischkult. Gekochtes Rindfleisch hat in der Wiener Küche einen besonderen Stellenwert. Es wurde kultiviert und perfektioniert wie kein anderes Gericht. Der berühmte Tafelspitz, die Lieblingsspeise von Kaiser Franz Joseph, steht stellvertretend für die Wiener Siedefleisch-Tradition.“
Über die Tradition, die „Lieblingsspeise des Kaisers“ und „Hungrige Offiziere“ sowie „Die perfekte Zubereitung“ wird informiert, aber auch über den „Tafelspitz im Heute“. Dazu heißt es: „Gekochtes Rindfleisch steht heute in fast allen Restaurants und Gasthäusern, die Wiener Küche anbieten, auf der Karte. Sei es im einfachen Beisl oder im noblen Hotel Sacher, wo früher schon die Offiziere zum Rindfleisch-Essen einkehrten. Besonders bekannt sind heute zwei Rindfleisch-Institutionen in Wien. Das 1896 eröffnete Meissl & Schadn war einst ein legendäres Hotel mit einem ebenso legendären Restaurant am Neuen Markt, das vor allem für seine Rindfleisch-Spezialitäten bekannt war und 24 Sorten im Portefeuille hatte. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es von Bomben zerstört. Als Referenz an diesen legendären Ort befindet sich an der Wiener Ringstraße im Hotel Grand Ferdinand nun ein Restaurant mit dem gleichen Namen. Was im heutigen Meissl & Schadn ebenfalls nicht fehlen darf: das gekochte Rindfleisch. Hier wird es vom Wagen serviert und der Gast kann zwischen Tafelspitz, Schulterscherzl, Beinfleisch und Zunge wählen, den gegrillten Markknochen gibt es auf Wunsch ebenfalls dazu.
Wer an Tafelspitz in Wien denkt, verbindet das auch automatisch mit dem Namen Plachutta. Die Familie Plachutta gilt als DIE Tafelspitz-Dynastie. Restaurantgründer Ewald Plachutta, Doyen der Wiener Küche, ist inoffizieller Rindfleisch-Kaiser. In den Plachutta-Restaurants wird die Rindfleischkultur gepflegt. Hier stehen neben dem Tafelspitz sogar die mittlerweile unbekannteren Rindfleischteile auf der Karte: Kruspelspitz, weißes Scherzl, Hüferschwanzl und noch viele mehr. Wer den Tafelspitz einmal anders probieren möchte: Auch als Sulz oder Rindfleischsalat wird er gerne serviert.“
Dazu bietet Retroreisen eine gastrosophische Reise an. Tafelspitz und mehr wird im Restaurant Rote Bar im Hotel Sacher, im Restaurant Meissl & Schadn, im Restaurant Plachutta Stammhaus Hietzing und im Plachutta Innenstadt serviert.
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Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch gastrosophische Reisen durch Wien und den Rest der Republik Österreich –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.









