Eine Antwort auf die Frage: „Kann Eierlikör schlecht werden?“

Eierlikör. Quelle: Pixabay, Foto: RitaE

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Auf die Frage „Kann Eierlikör schlecht werden?“, wird in einer Pressemitteilung der vomFASS AG vom 2.4.2020 eine Antwort gegeben. Stefan Buggle wird als „Leiter Produktentwicklung und Qualitätsmanagement bei vomFASS“ wie folgt zitiert: „Je jünger, desto frischer und geschmacksintensiver ist Eierlikör. Deshalb empfehlen wir, Eierliköre innerhalb von ein bis zwei Jahren zu verzehren.“ Buggle weiter: „Wichtig zu wissen: Dies gilt nur für noch verschlossene Flaschen. Angebrochen sollte Eierlikör zeitnah verbraucht werden, sonst wird er ungenießbar.“

„Dass Eierlikör – wie viele andere Lebensmittel, die Ei enthalten – verderblich ist, stimmt jedoch nicht! „Alkohol und Zucker haben eine konservierende Wirkung auf das Produkt. Daher geht auch keine Gefahr von Salmonellen aus“, weiß Buggle. Ein „Ablaufdatum“ gibt es für Eierlikör also nicht.

„Häufig setzt sich im Laufe der Zeit eine orangefarbene Schicht auf dem Eierlikör ab oder es bilden sich Bläschen. „Das sind keinesfalls Zeichen dafür, dass der Likör schlecht geworden ist“, verdeutlicht der Experte. „Es handelt sich dabei um Ei-Öl (Dotterfett) und damit einen natürlichen Bestandteil des Eis. Das Ei-Öl setzt sich von den anderen Komponenten, beispielsweise dem Alkohol und Zucker, ab.“

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