Annotation zum Werk „Das hCG Kochbuch“ von Anne Hild

"Das hCG Kochbuch" von Anne Hild. © Kailash

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Die einen schwören auf die Friß-die-Hälfe-Diät, die anderen auf eine andere Diät, also eine vorübergehende oder dauerhafte andere Lebensführung, Lebensweise, zu der auch eine andere Ernährungsweise gehört. In ihrem 196 Seiten umfassenden Werk „Das hCG Kochbuch“ hält Anne Hild, was im Untertitel versprochen wird: „Leckere Rezepte für die Diät- und Stabilisierungphase der beliebten Stoffwechselkur.“

Das Kürzel hCG, auch HCG geschrieben, steht übrigens für humane Choriongonadotropin. Un die HCG-Diät war und ist: umstritten. Richtig ist, daß diese Methode vor 30, 40 und 50 Jahren eine für die Bourgeoisie war, denn sie war teuer. Seit das Zeug auch getröpfelt wird, bereichern sich die Hersteller durch den Verkauf an „die breite Massen“. Das mit den Tropfen sei, so steht es auf der Heimatseite des Konzerns Penguin Random House im Weltnetz, „genauso wirkungsvoll und mit den neuen Rezepten geschmackvoll und alltagstauglich um zu setzten“ (sic!).

Richtig ist, daß die angeblich „abwechslungsreichen Rezepte“ 150 an der Zahl sind.

Bibliographische Angaben:

Anne Hild, Das hCG Kochbuch, 196 Seiten, Sprache: Deutsch, Bindung: Broschur, Format: 20,0 x 24,0 cm, Verlag: Kailash im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München, 1. Auflage 12.1.2024, ISBN: 978-3-424-63306-1, Preise: 24 EUR (Deutschland), 24,70 EUR (Österreich), 33,50 SFr

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