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„Über 60 Gerichte“ und „12 Signature-Dishes“ – Zum „Gesamtkunstwerk“ mit dem Titel „Paris – Tokio“ von Christian Bau

"Paris - Tokio", von Christian Bau. © Matthaes

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Daß Christian Bau einer der Könner in den Küchen der guten Gastronomie ist, das wissen Kenner und Kritiker. Sie lernen sein Können bereits vor seiner Zeit ab April 1998 als Küchenchef im Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau, das zuvor als Victor’s Gourmet-Restaurant Schloß Berg in Perl-Nennig bekannt war.

Bau war nämlich zuvor ab 1993 in der berühmten Schwarzwaldstube in Baiersbronn tätig. Unter Harald Wohlfahrt wurde Christian Bau Souschef. Bau kocht nicht nur, sondern gilt auch als Autor von Kochbüchern. Vom Baustil über Bausteine bis einfach Bau lauten die Titel. Der Name Bau kommt im neuen Werk mit dem Titel „Paris – Tokio“ nicht vor, aber das im Verlag Matthaes im Dorling-Kindersley-Verlag am 30.4.2026 veröffentlichte Buch wird mit „Weitergabe einer kulinarischen DNA. Die Sterneküche von Christian Bau. Über 60 Gerichte – 12 Signature-Dishes. Hochwertig ausgestattet“ beworfen. Wenn das keine klassischen Untertitel sind, was dann?

Das 352 Seiten umfassende Buch mit vielen farbigen und formvollendeten Photographien von Pieter D’Hoop ist wahrlich ein Gesamtkunstwerk „in luxuriöser Ausstattung“, zu dem Christian Bau mit „fachkundige Texte“ und Rezepten, die beim Lesen der Zutaten und Zubereitungen einem Gastrosophen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

„Über 60 komplexe Gerichte – vom Apero bis zum Dessert“ – spiegeln das Können dieses Koches wider. Und die ein Dutzend sogenannten „Signature-Dishes“ genannten Bau-Spezialitäten, darunter „Rindertatar mit Raucheraalcreme und Kaviar“, „Japanisches Meer“ oder der „Bau.Stein“. Wenn dabei ein Feinschmecker, der das liest, nicht wie eine Fontäne sprudelt, dann ist der Besseresser nicht nur tiefergelegt, sondern trocken und kein Connaisseur.

Und wohl weil Christian Bau besser kochen als schreiben kann, steuerte Dr. Christoph Wirtz journalistische Beiträge, darunter ein Interview mit dem Koch und Könner am gastronomischen Herd, zum „Gesamtkunstwerk“ bei. Und das ist gut so.

Bibliographische Angaben:

Christian Bau, Paris – Tokio, Weitergabe einer kulinarischen DNA. Die Sterneküche von Christian Bau. Über 60 Gerichte – 12 Signature-Dishes, 352 Seiten, Sprache: Deutsch, mit vielen farbigen Photographien, Photograph: Pieter d’Hoop, Format: 253 x 338 mm, Bindung: fester Einband, Verlag: Matthaes im Verlag Dorling Kindersley Verlag GmbH, München, 1. Auflage 30.4.2026, ISBN 978-3-98541-077-4, Preise: 90 EUR (Deutschland), 92,60 EUR (Österreich)

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