Nicht immer eine süße Sache – „Lieber weniger süß als Zucker-Ersatz“

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Zucker. Quelle: Pixabay, Foto: Bruno

Berlin, Deutschland (Gastrosofie). Das süß schmeckende, kristalline Lebens- und Würzmittel Zucker ist ein alter Hut. Die Warnungen davor sind es mittlerweile wohl auch. Und dennoch schrecken wir Gastrosofen nicht davor zurück, ihn hier und heute aufzusetzen und erneut über Zucker zu informieren, wenigstens kurz.

In einer Pressemitteilung der Universität Hohenheim vom 6.2.2020 wird darüber informiert, wozu die Ernährungsfachgesellschaft Society of Nutrition and Food Science (SNFS) mit Sitz an der Universität Hohenheim in Stuttgart rät: „Wer Zucker reduzieren möchte, nimmt am besten weniger zuckerhaltige Lebensmittel zu sich. Anzuraten ist auch, die eigene Süßpräferenz, also die Schwelle der Wahrnehmung für Süßes, zu senken. Süßungsmittel als Zuckerersatz stellen nur die zweitbeste Lösung dar – zumal es hier noch viele offene Fragen gibt.“

PD Dr. Anne Christin Meyer-Gerspach vom St. Claraspital/St. Clara Forschung AG in Basel warnt: „Ein hoher Zuckerkonsum erweist sich als direkt gesundheitsschädigend für diverse Organsysteme und ist mitverantwortlich für Karies, Übergewicht, metabolisches Syndrom mit beeinträchtigter Glukosetoleranz bis zum Diabetes mellitus, Blutfettstörungen, Bluthochdruck, Leberverfettung und Herz-Kreislauferkrankungen. Ein Zuviel an Zucker stellt ein Risiko für unsere Gesundheit dar.“

Wenige Zucker ist also am Ende nicht weniger Geschmack, aber mehr Gesundheit. Künftig also keine gesüßten Getränke kaufen und trinken, sondern Säfte selber machen.

Und die Waren der Zuckerbäcker nicht kaufen! Auch gesunde Süßigkeiten schmecken selbstgemacht am besten!